Endlich wieder unbeschwert Urlaub machen
- "Malteser unterstützen Angehörige"
Minden,
Juli
2010
Mit den Sommerferien steht die Hauptferienzeit des Jahres vor der Tür.
Viele Menschen freuen sich auf unbeschwerte Wochen fern der Heimat.
Doch für immer mehr Menschen fällt der Urlaub aus: Sie wissen nicht,
wer für die Angehörigen sorgen soll und haben Angst, dass etwas
passiert. Dabei wäre ein Urlaub vom Betreuungsalltag sehr
wichtig.
„Um den Angehörigen endlich wieder Urlaub zu ermöglichen, haben wir uns
auch in diesem Jahr wieder dazu entschlossen, unser beliebtes
Urlaubsangebot neu aufzulegen“, erklärt Michael Beutler, Leiter der
Sozialen Dienste der Malteser im Bezirk Westfalen-Lippe. Ein
Hausnotrufgerät kann jetzt für die Dauer einer Urlaubsreise
angeschlossen werden. „Damit ist die Sicherheit der Angehörigen zu
Hause gewährleistet und sichergestellt, dass im Notfall sofort und
kompetent geholfen wird“, erläutert Michael Beutler.
Das Prinzip des Malteser Hausnotrufes ist einfach: Ein Knopfdruck auf
einen kleinen Sender, der zum Beispiel um den Hals getragen wird, und
man hat Sprechkontakt zur Hausnotrufzentrale. Die ist rund um die Uhr
an 365 Tagen im Jahr besetzt. Speziell ausgebildete Mitarbeiter
organisieren umgehend die nötige Hilfe. Angehörige oder Nachbarn werden
benachrichtigt oder medizinische Hilfe wird umgehend veranlasst. Für
den Anschluss und die Bedienung des Notrufs benötigt man lediglich
einen Telefon- und einen Stromanschluss. Das Gerät wird von den
Maltesern installiert und erklärt. Da der Hausnotruf ein anerkanntes
Pflegemittel ist, können die Kosten von der Pflegekasse übernommen
werden. Die Malteser beraten und sind beim Antragstellen behilflich.
Das besondere am Urlaubsangebot sind die speziellen Konditionen: Der
Anschlusspreis des Hausnotrufgeräts entfällt bei einmonatiger
Vertragslaufzeit und kann danach jederzeit gekündigt werden.
Nähere Infos zum Hausnotrufsystem der Malteser gibt es telefonisch
unter 0571/ 9727315 oder per Email Hausnotruf@malteser-minden.de und im
Internet unter www.malteser-hausnotruf.de.
Malteser Jugend aus Minden folgt dem Ruf der
Ratsherrinnen und Ratsherren von Vechta und Osnabrück
"28. Bundesjugendlager der Malteser Jugend in Vechta
Minden/Vechta
(Oldenburg).
Am 28. Juli ist
es soweit:
Die Malteser Jugendgruppe aus Minden fährt mit 5 Teilnehmerinnen und
Teilnehmern zum Bundeslager der Malteser Jugend nach Vechta. Bis zum 4.
August
werden mehr als 600 Malteser Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet,
sowie aus
den europäischen Partnerländern (z.B. Litauen) unter dem Motto „Hökern
un
praten
–
wie dei Hanseaten“ auf dem BDKJ-Jugendhof Vechta ihre
Zelte
aufschlagen. Somit folgen sie dem Ruf der Ratsherrinnen und Ratsherren
aus dem
Offizialat Oldenburg und der Diözese Osnabrück, um untereinander regen
Handel
zu betreiben.
Ausgestattet
mit
unterschiedlichen
Waren
und Rohstoffen ihrer eigenen Stadt, sollen die
Händler und Kaufleute in dieser Woche eine Einkaufsliste erfüllen und
mit den
neu erhandelten Waren in ihre Heimat zurückkehren. So müssen alte
Handelskontakte aufgefrischt, aber vor allem neue geknüpft werden.
Daneben
werden auch die kreativen und sportlichen Fähigkeiten der Händler
gefordert und
in Wettkämpfen
unter
Beweis gestellt.

Auf
dem Programm stehen eine Sozialaktion, ein Workshoptag, Ausflüge,
Spiele und
Gesang am Lagerfeuer. Ein besonderer Programmpunkt in diesem Jahr ist
der
zweitägige Haik, an dem rund 100 Jugendliche teilnehmen und ein Stück
des
Jakobsweges tippeln werden, wie die Handelsleute im Mittelalter.
Das
Bundeslager der Malteser Jugend ist für die Gruppe aus Minden ein
fester
Bestandteil im Jahreskalender und Tom erzählt: „Wer einmal mitgefahren
ist,
will jedes Jahr wieder mit.“
Malteser-Besuchsdienst
startet
durch!
- "Gründungstreffen am 29. Juni"
Minden. In den letzten Wochen konnten die Malteser erste Ehrenamtliche für ihren neuen Besuchsdienst gewinnen. Jetzt machen die Malteser „Nägel mit Köpfen“ und laden zur Gründungsveranstaltung am 29. Juni ein.
„Immer mehr Menschen vereinsamen in unserer Gesellschaft“ berichtet Dipl.-Sozialpädagoge Sebastian Roesler, der den Aufbau des Besuchsdienstes in Minden fachlich begleitet. Während es früher oft „Mehrgenerationshäuser“ gab, leben heute immer mehr Menschen alleine. Da ist es kein Wunder, wenn viele Menschen „auf der Strecke bleiben“. „Einsamkeit lässt sich nicht anhand eines Maßstabes bestimmen, sondern ist etwas ganz Individuelles“ erklärt Alexandra Ziegler, Diözesanreferentin des Sozialen Ehrenamtes der Malteser im Erzbistum Paderborn. Bundesweit nehmen die Malteser immer mehr Menschen wahr, die sich zurück ziehen, bei denen soziale Kontakte nach und nach wegbrechen. Dieser Tendenz möchten die Malteser durch ihr Angebot entgegen wirken. Auch in Minden haben es sich die Malteser jetzt zum Auftrag gemacht, sich gemäß ihres Leitsatzes „Hilfe den Bedürftigen“ um genau diese –von Einsamkeit und Isolation betroffenen Menschen- zu kümmern. Die neuen Ehrenamtlichen erwarten nicht nur monatliche Gruppenabende, bei denen Sie sich austauschen können und fortgebildet werden, sondern auch eine spannende Aufgabe. Auf die Frage, was einen guten Besuchsdienstler ausmache, schmunzeln Roesler und Ziegler und sagen zeitgleich: „Ein warmes Herz und ein offenes Ohr“. Die Besonderheit an diesem Ehrenamt ist, dass man flexibel ist. Die Zeiteinteilung und den Wochenstundenumfang der ehrenamtlichen Tätigkeit werden –orientiert an den Ressourcen der neuen Helfer/-innen- individuelle vereinbart. Eine Bezahlung in Form von Geld gibt es für die Tätigkeit nicht. „Aber die Zufriedenheit und das Lächeln im Gesicht eines Bedürftigen, das ist eine ganz besondere Bezahlung, die durch kein Geld der Welt ersetzt werden kann“ so Roesler. Einsteigen können Männer und Frauen zwischen 18 und 65 Jahren.
Am Dienstag, den 29. Juni laden die Malteser alle Interessierten um 19 Uhr zum Gründungstreffen des Besuchsdienstes in das Haus am Dom ein. Weitere Informationen rund um den neuen Dienst und die damit verbundene Veranstaltung erhalten Interessierte unter Tel.: 0571- 97236474. Begleitet wird die Veranstaltung von einer Präsentation über die demographische Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland und Über Veränderungen im Alter. Als Referentin konnte Alexandra Ziegler gewonnen werden. Gerne versenden die Malteser auf Anfrage auch den neuen Besuchsdienst-Fyler.
32. Pfingstzeltlager der Malteser Jugend
- "Sozialaktion und Vorausscheidung zum Bundeswettbewerb"
Möhnesee/Soest: 269 Kinder und Jugendliche aus 15 Ortsgliederungen trafen sich am Pfingstwochenende unter der Schirmherrschaft der Generaloberin des Malteser Hilfsdienstes. Darunter auch Jugendliche aus Minden, die mit Jugendlichen asu lage eine gemeinsame Gruppe bildeten.
Die Malteser Jugend im Erzbistum Paderborn führte anlässlich ihres 32. Pfingstzeltlagers auf dem Gelände des BOS Trainingszentrums Graf Yorck am Möhnesee eine Sozialaktion für das Hammer Forum durch. Am Pfingstsamstag zwischen 11 und 17 Uhr warben Kinder und Jugendliche der Malteser an drei Informationsständen in der Soester Fußgängerzone um Spenden für ein Hilfsprojekt im Kongo. Das Hammer Forum unterstützt dort ein Hospital zur Versorgung unterernährter Kinder. Am Abend konnte ein erfreulicher Betrag von über 600 Euro übergeben werden.

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MIT VIEL GEFÜHL UND KÖNNEN
- "Erweiterte Erste Hilfe an der KKS im Einsatz"
Minden:
Ausgebildet werden die Teilnehmer des SSD vom Malteser-Hilfsdienst in Minden. Damit die Schüler und Lehrkräfte auf dem neuesten Bildungsstand sind, finden regelmäßig Fortbildungen statt, in denen die theoretischen Kenntnisse aufgefrischt und anhand von konkreten Fallbeispielen erprobt werden. Derartige Kurse werden im Zweijahresrhythmus durchgeführt. Und in diesem Jahr konnte Thomas Matschke 22 Schülern und 2 Lehrerinnen der Käthe-Kollwitz-Realschule und 6 Schülern und einem Lehrer der Hauptschule Todtenhausen die erfolgreiche Teilnahme an der Erweiterten Ersten Hilfe bescheinigen.

Die
Teilnehmer
des
Kurses
für
erweiterte
Erste Hilfe
12. Nikolaus Aktion 2009
- "Mindener Malteser Jugend backen über 650 Kekse."
Minden:
Die
Malteser in Minden
folgen dem Vorbild des heiligen Bischofs Nikolaus und bedienten am 06
Dezember
2009 die Gäste der Wärmestube. „Hier in Minden nehmen wir zum schon zum
vierten
Mal an der Nikolausaktion teil“, sagt Herr Matschke, der die Aktion vor
Ort
organisiert. „Für uns Helfer ist es toll zu sehen, wie viel wir auch
ohne
großen Finanzaufwand bewirken können. Manchmal reichen ein freundliches
Wort
und ein paar selbstgebackene Plätzchen, um ungeheure Freude auszulösen.“
„Ohne
ehrenamtliches,
soziales Engagement wäre unsere Gesellschaft hart, kalt und abstoßend.
Daher
ist es wichtig selbst aktiv zu werden und die Menschen für die Not
ihrer
Mitmenschen zu sensibilisieren. Ein jeder Helfer ist ein Funke der
Hoffnung auf
eine solidarische, gerechtere und menschlichere Welt.
“, erklärt Harald Gerhards, Bundeskoordinator
der Sozialaktion, die jährlich bis zu
62.000 Bedürftige in Deutschland, Rumänien, Kroatien, Bosnien und dem
Kosovo
erreicht.
In der
Zeit vor dem 2.
Advent wurden über 650 Plätzchen gebacken, mit Schokolade bestrichen
und in
Tüten verpackt. Diese wurden mit anderen gespendeten Präsenten den
Gästen der
Wärmestube geschenkt. Am Nikolaustag hat die Malteser-Jugend den Gäste
der
Wärmestube Nikolai das Mittagessen am Platz serviert. Über 45 Gäste
wurde mit leckerem
Essen bedient. Nach einem Dankgottesdienst kam der Nikolaus vorbei und
überreichte
jedem Gast eine Kleinigkeit. Durch diese Nikolaus Aktion haben die
Malteser Jugendlichen
an die Wohltaten des Bischofs aus Myra erinnert und gemeinsam mit den
Gästen
der Wärmestube ein paar besinnliche Stunden verbracht.
Helfen
Sie uns, dass auch die Menschen in unserer
Gesellschaft
nicht vergessen werden, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen!

Ehrenamtliche
Helfer
der
Wärmestube
und
Malteser
Jugendliche
aus
Minden
bei der Essenausgabe.
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Helden der Malteser Jugend reisen ab
- "27. Bundesjugendlager der Malteser Jugend in Berlin geht zu Ende"
Minden, Berlin:
Mit einer feierlichen Messe und einem großen Abschlussfest ging am 01. August das 27. Bundesjugendlager der Malteser Jugend zu Ende. Am Samstag haben die mehr als 800 Kinder und Jugendlichen, die seit dem 25. Juli auf dem Pferdesportplatz Berlin-Karlshorst ihre Zelte aufgeschlagen hatten, die Heimreise antreten. Aus ganz Deutschland und Polen und Rumänien waren sie gekommen, um zusammen soziale Projekte zu gestalten, Ausflüge zu unternehmen, zu Spielen und am Lagerfeuer zu singen.
Getreu nach dem Lagermotto „Haltestelle – Platz für Helden“ galt es während der Woche für die Kinder und Jugendlichen zu beweisen, dass es auf der Erde noch Helden gibt. Denn zur Eröffnung des Lagers schickt Gott einen Engel zur Erde, mit dem Auftrag, auf die Suche nach Helden zu gehen. Da war er bei der Malteser Jugend natürlich genau richtig und die Kinder und Jugendlichen bewiesen, dass die Welt voller Helden ist – zumindest im Malteser Jugendlager. Jeder Tag stand unter dem Zeichen eines Helden und die Lagerteilnehmer wurden zu Helden des Alltags.

